Oldtimertechnik

....ist echt faszinierend.

Alte Werkzeuge, alte Motoren und Teile, alte Helme und Bekleidung, es gibt so viele Dinge und Details aus der guten alten Zeit, dass man nicht drumherumkommt, diese Schätze zu zeigen.

Viel Spaß dabei....

Einachser- Schlepper

sozusagen die Ergänzung zu den nachfolgend beschriebenen Stationärmotoren.

 

Modell: Bungartz H5 Diesel

Baujahr: 1958

Leistung: 7 Ps

Wikipedia - LINK

Holder, Honda Barkas, Iseki, Bungartz und Co - es gab und gibt genug Hersteller von Einachsschleppern.

Diese Kleinmaschinen leisten Erstaunliches in Forst und Landwirtschaft. Sie können kehren, mähen, mulchen, säen und ernten, können Schnee räumen oder fräsen, können ackern, Anhänger mit Ladung ziehen, in beiden Richtungen arbeiten und bauartbedingt schmalste Wege fahren, wo der große Trecker nie reinpasst. Man braucht nur die benötigte Anbautechnik.

Die Dinger sind technisch ausgereift und als Benziner oder Diesel zu kaufen. Mittlerweile dienen die alten Minitrecker bereits als Sammlerobjekte, erfreuen Schrauber durch ihre technischen Rafinessen aber auch ihre Reparaturfreundlichkeit. Die Ersatzteile sind über die Bucht gut zu finden und Reparaturbücher und Teilelisten findet man in der Szene.

Unserer hier ist jetzt sozusagen ein Oldtimer, ergänzt den Kram in der Werkstatt, macht Freude beim Basteln und soll 2022 wieder tuckern. Heute beim Erwerb (Ende Dez. 21) gab es erst mal eine Grundreinigung, eine Bestandsaufnahme der erkennbaren Schäden, Kontaktaufnahme zu Teilehändlern und die große online- Suche nach Informationen aller Art.

Schäden sind Folgende: Abriss der Gasarmatur, tote Bowdenzüge, Bruch des Kupplungshebels, es fehlt die Anlasskurbel - da braucht man bissl Glück bei der Suche oder man baut eben selbst eine. Der Lack ist tot, irgendein Vorbesitzer hatte mal drübergetünscht und die heutige Reinigung hat alles runzeln lassen. Das GRÜN fällt jetzt flächig ab, zwinker. Die Steuerstangen für das Getriebe müssen wieder gerichtet werden und die Frontstütze am Rahmen musste wieder angeschweißt werden - erledigt.

Zu Motor und Getriebe gibt es noch nichts zu schreiben.....später.

Nur Eins noch, das Ding ist sauschwer und kopflastig. Es muss unbedingt ein kleiner Nachläufer mit Sitz dazu kommen....das findet sich.

Stationärmotoren

aus der Wiege der Industriealisierung

Stationärmotoren gibt es länger als Motorräder und Autos. Gedacht als Antrieb für kleine und große Anlagen in Industrie und Landwirtschaft, wurden sie ursprünglich mit Dampf betrieben, später dann mit Sprit oder Diesel. Wer heute die Chance hat, sowas live zu sehen, wird begeistert sein.

Link:

https://www.youtube.com/watch?v=WpSAWXL2kvM



Hier seht Ihr ein Produkt aus Sachsen:

DKW EL 125

Baujahr 1940/41

123 ccm, 2,5 Ps, Zweitakter, Magnetzündung

Dieser Scheunenfund in Oberfranken war ursprünglich als Antriebsmotor an einem Mähwerk befestigt. Im den folgenden Jahrzehnten wanderte er in eine finstere Scheunenecke, verstaubte zusehends, verlor irgendwann sein Zündkabel und wäre wohl irgendwann dem Schrottpreis erlegen.

Glücklicherweise hat sich ein Nachfahre der Bauern paar Euro dazuverdienen wollen und das Teil im Web angepriesen.....nu ist er eben bei uns.

So war das einmal, modernste Mähtechnik, vorn das Pferd, hinten der Bauer und dazwischen der kleine Zweitakter.


Bei der Totalsanierung wurde ersichtlich, wie simpel aber auch für die Ewigkeit damals gebaut wurde. Niemand fragte nach ökonomischem Spritverbrauch, Abgastechnik oder Gewichtsersparnis. Die Hersteller wußten, das Ding muss dreißig Jahre klappern, so wurde auch gebaut - alles schwer massiv.

Im Anschluss Montagebilder, inklusive Kupplung, Zündung fehlt noch.

Barkas EL 150 ccm- Stamo

Der Nachfolger des DKW- Donnerkeils

Der kam Anfang Januar ´21 ins Haus. Putzen, tanken gut.


Links zum anhören:

https://www.youtube.com/watch?v=mPl4JHcrCz8

https://www.youtube.com/watch?v=DS31ZO0sRcQ

Eigenbau- Zentrierbock...

paar Tischbeine, eine ausgediente Mz- Felge, bissl Farbe und Kleinkram.


Mehr braucht man nicht. Bissl brutzeln und flexen, Farbe drüber und gut.

Ein Seitenanschlag ist links, ein Höhenanschlag soll noch folgen. Ebenso wird eine echte Mz- Achse den vorhandenen Gewindestab ersetzen. Der diente nur zum Test.


Viel wichtiger ist ein guter Speichenschlüssel und naja, zentrieren dauert -  ca eine Stunde pro Rad sollte man einplanen.

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